In diesen ersten Maitagen ist Robert A. Pirsig, der Autor des Weltbestsellers „Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten“, 88-jährig gestorben. Das Buch erscheint 1974 und trifft präzis den Zeitgeist. Unsere Generation sehnte sich damals nach Spiritualität fern der westlichen Tradition. Auf der Suche danach, was dem Leben Sinn gibt, waren fernöstliche Philosophien angesagt….
Literatur und Theater machen attraktiv und sexy
Hobbys für Männer und Frauen gibt es genug! Aber welche Hobbys finden die Frauen bei uns Männern attraktiv? Und welche Hobbys finden Männer bei Frauen besonders attraktiv? Die Partnerbörse Elitepartner hat eine Umfrage bei 4500 Singles durchgeführt. Ergebnis: Literatur und Theater machen attraktiv und sexy! Theater und Literatur in den Top 6 Welche Hobbys finden…
Lesung mit Autor oder Schauspielerin?
Soll ein Buchautor für eine öffentliche Lesung eine Schauspielerin beiziehen? Oder sollen die Autoren ihre eigenen Texte lesen? Bei der Vernissage meines letzten Buches „Abheben – Wegfliegen“ habe ich beides gemacht. Die Schauspielerin Regula Imboden las meine persönlichen Texte (Bild), und die Ko-Autorinnen meines Buches lasen ihre Texte selber. Bei meinen Ko-Autorinnen handelte es sich…
Von der Muse geküsst
Männer brauchen Musen. Damit sie kreativ und fantasievoll sein können. Damit sie überhaupt arbeiten können. Johann Wolfang von Goethe, das deutsche Denkmal, hat es vorgemacht. Jaja, Goethe und die Frauen. Ein Beispiel davon ist am kommenden Mittwoch im Rittersaal des Stockalperschlosses zu hören. Und nicht nur Goethe liess sich von der Muse küssen. Auch Franz…
Walpurgisnacht
Heute Nacht ist Walpurgisnacht. Die Nacht der Hexen. Die Walpurgisnacht ist ein Element aus der Tragödie „Faust“ von Johann Wolfgang von Goethe, die 1808 veröffentlicht wurde. Der Gelehrte Faust und der Teufel Mephisto besteigen in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai gemeinsam den Brocken oder Blocksberg, auf dem in dieser Nacht der…
Pulitzerpreis für einen kleinen Lokaljournalisten
Heute habe ich in meiner Lokalzeitung gelesen, dass die Feuerwehr eine fünfköpfige Entenfamilie aus einem Schacht gerettet hat. Und ich habe auch gelesen, dass ein Altersheim mit Kuhmist beheizt wird. Das ist sicher gut zu wissen. Die Amerikaner pflegen in solchen Fällen zu sagen: Who cares? Der Amerikaner Art Cullen ist auch ein Lokaljournalist. Er hat soeben…
Wallisertitsch schriibu
Der Walliser Dialekt ist Kult. In der Literatur, in den Medien, in den sozialen Netzwerken. Doch wie soll man unser Wallisertitsch richtig schreiben? Kürzlich habe ich die Problematik mit den zwei Bilderbuch-Autorinnen Jacqueline Daria Burgener und Jeaninne Lerjen (Bild) einen Abend lang diskutiert. Die Ergebnisse dürften von allgemeinem Interesse sein. Es gibt zwar keine allgemeingültigen…
Patricia Aschiliers Fahrt ins Blaue
Sie war für mich ein Headliner am rro-Frühlingsfest: Patricia Aschilier, Autorin zweier überraschender Bücher. Ihr Erstling „Eine Fahrt ins Blaue“ passte perfekt zu einem literarischen Frühlingsfest. In der literarischen Romantik war die blaue Farbe die Farbe der Sehnsucht, der Wanderschaft und des Fernwehs. Patricia Aschiliers Geschichte „Eine Fahrt ins Blaue“ pervertiert die romantischen Vorstellungen in extremis. Doch ist dies durchaus auch im Sinne der literarischen Romantik,…
Laila Zurbriggen – Gewinnerin des Schreibwettbewerbs
Stolz durfte ich am rro-Frühlingsfest mit Laila Zurbriggen die diesjährige Preisgewinnerin des prestigeträchtigen Schreibwettbewerbs präsentieren. Vor genau 25 Jahren war der Schreibwettbewerb am Kollegium Brig aus der Taufe gehoben worden. Zufall oder nicht – auch der diesjährige Siegertext „Auge um Auge mit dem Ich“ befasst sich mit einem Alter Ego, das um 25 Jahre gealtert ist. Es…
Die literarischen Songtexte des Ensembles „Damenwahl“
Stimmungsvoll, gefühlsbetont und harmonisch – so durften wir das Ensemble „Damenwahl“ am rro-Frühlingsfest erleben. Wer bei den a capella – Auftritten der sechs Damen etwas genauer hinhörte, dem fielen die literarisch hochstehenden Songtexte auf, welche die Songwriterin Monika Gattlen für ihre Kolleginnen geschrieben und arrangiert hatte. „Die Damen wählen, was gesungen wird“, verriet mir Monika…