Gibt es ein Leben nach dem Berufsleben? Der Roman „Vor mir wird es Morgen“ von Kathrin Burger gibt Antworten auf Fragen, die sich jede und jeder von uns stellt, wenn wir älter werden. Alle, die im Pensionsalter sind, müssen mit dieser neuen Lebensphase zurechtkommen: Plötzlich hat man viel Zeit, wenig vorgegebene Strukturen, mehr Freiheit, weniger…
Ein Hörbuch zu Pierre Imhaslys „Rhone Saga“
Zum 25-Jahre-Jubiläum der „Rhone Saga“ im Jahr 2021 hätte das Hörbuch bereits erscheinen sollen. Die Pandemie erforderte eine Verschiebung. Nun aber erscheint das epochale Werk Pierre Imhaslys, die Rhone Saga, auch als Hörbuch. Die „Rhone Saga“ zu hören anstatt sie bloss zu lesen, ist eine wertvolle Ergänzung. Denn Pierre Imhasly hatte experimentell geschrieben, er hatte…
Andres Brütsch über eine abenteuerliche Reise von Budapest in die Schweiz
Andres Brütsch, Regisseur und Kameramann, erzählt in seinem Roman die Geschichte von Lina. Die Protagonistin Lina lebt mit ihren Eltern in Budapest. Mit knapp zwanzig Jahren bekommt Lina zufällig mit, dass sie zwar mit ihrer Mutter in Budapest aufgewachsen ist, jedoch nicht mit ihrem Vater. Nun möchte Lina nur allzu gern herausfinden, wer denn nun…
Sebastian Fitzecks „Elternabend“
Mit „Elternabend“ hat Erfolgsautor Sebastian Fitzeck ein lustiges Buch mit Tiefgang geschrieben. Das Buch könnte womöglich Eltern von Schülerinnen und Schülern ermutigen, sich auf Elternabende vermehrt zu freuen, anstatt sich zu sorgen. Sebastian Fitzeck gehört im deutschen Sprachraum zu den meistgelesenen Thriller-Autoren. Mehr als zwanzig seiner Psychothriller sind wahre Bestseller. Nun aber wagt sich Sebastian…
Anaïs Meier erhielt den Förderpreis für „Komische Literatur“
Die Berner Autorin Anaïs Meier war kürzlich auch im Oberwallis auf Lesetour. Ihre Werke zeichnen sich dadurch aus, dass sie irgendwie „komisch“ rüberkommen. Synonyme für „komisch“ sind „merkwürdig“ oder „witzig“. Das Komische lässt sich bereits an ihren Buchtiteln festmachen. Da ist einmal der Kurzgeschichten-Band „Über Berge, Menschen und insbesondere Bergschnecken“. Ihr Debütroman trägt den Titel…
Susana Andereggen und Sandra Franzen schreiben über die Walliser Auswanderung im 19. Jahrhundert nach Argentinien
Ihre Vorfahren verliessen im 19. Jahrhundert das Oberwallis, wollten eine Weile in Argentinien bleiben und dann reich zurückkehren. Den Traum vom Aufstieg des armen Oberwalliser Bauern zum reichen argentinischen Walliser-Gaucho, den wollten sie leben. Doch dann kam alles ganz anders. Nun sind Sandra Franzen und Susana Andereggen auf Besuch in ihrer Urheimat, in Grengiols, um…
Autor Kurt Studer zum 80. Geburtstag: Ein Familien-Roman mit mafiösem Hintergrund?
Am 24. Juni hat er seinen 80. Geburtstag gefeiert – der Visper Autor Kurt Studer. Er hätte sich und uns allen ein ganz besonderes Geburtstags-Geschenk bereiten wollen: Die Herausgabe eines historischen Familien-Romans mit mafiösem Hintergrund wäre sein Herzenswunsch zum achtzigsten Wiegenfest gewesen. Doch dann kam alles ganz anders. Einerseits hatte der Autor mit gesundheitlichen Problemen…
Mit Krimi-Autorin Brigitta Winkelried auf Spurensuche in der Briger Altstadt
Brigitta Winkelried ist 1959 in Fiesch geboren als Brigitte Imwinkelried. Nach ihrem Studium unterrichtete sie bis 2018 an der Berufsfachschule Oberwallis in Brig. Seither schreibt sie Kriminalromane. Ihr erster Krimi erschien 2019 und trägt den Titel „Das Wundermedikament“. Bereits im Jahr darauf folgte „Der Tote im Wolfspelz“ und ein Jahr später „Die Vergeltung des Engels“….
Warum wir eine genderfluide Sprache brauchen
Wir brauchen eine genderfluide Sprache, die möglichst vielen Identitäten und Geschlechtern dient. Eine geschlechtergerechte Sprache ist ein wichtiger Aspekt, um die Gleichbehandlung der Geschlechter zu fördern. Eine Sprache, die genderfluid ist, könnte dafür sorgen, dass Menschen offener über Geschlechter-Rollen denken. Sprache schafft Wirklichkeit, dies ist ein allseits anerkannter wissenschaftlicher Befund. Viele Menschen sind sich kaum…
Der Schulhausroman führt Schülerinnen und Schüler an die Literatur heran
Die Grundidee des Schulhausromans stammt vom Schweizer Autor Richard Reich und von der Germanistin und Lektorin Gerda Wurzenberger. Die Idee besteht darin, dass Autor*innen im Rahmen einer festgelegten Anzahl von Klassenbesuchen gemeinsam mit den Schüler*innen einen fiktionalen Text schreiben, und zwar ausgehend von einer ersten Idee bis zum druckreifen Manuskript. Bereits haben in der Schweiz, in…