
Ein emotionales Tanzspektakel mit 150 Mitwirkenden brachte die Tanzsschule A&O Tanz vom 17. Bis 19. April glanzvoll und vor viel Publikum über die Bühne des Theaters La Poste in Visp. Regie: Jeannette Salzmann. Drehbuch: Kurt Schnidrig
Vertanzt wurde die Geschichte der kleinen Rosi, von Geburt an bis in die Pubertät, Gefühle und Emotionen inklusive. Bestimmend sind die Basisemotionen wie Freude, Kummer, Angst, Wut und Ekel. Mit zunehmendem Alter sorgen die Zusatzemotionen Zweifel, Null Bock, Neid und Peinlichkeit oftmals für ein Gefühls-Chaos. In der Pubertät kippt die Stimmung ins Gegensätzliche, von Himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt.


Die kunterbunte Gefühlswelt wird wiedergegeben durch entsprechende Tanzstile wie Ballett, Hip Hop, Jazz oder auch zeitgenössischen Tanz. Die Geschichte primär in Tanzbilder umzusetzen, vermittels Körpersprache zu erzählen und für einmal die Worte hintan zu stellen, das gehörte zu den Aufgaben des Drehbuchautors.

Die Geschichte ist inspiriert vom Pixar-Hit „Alles steht Kopf“. Entstanden ist jedoch ein individuelles Stück, ein Drehbuch, das auf Tänzerinnen und Tänzer zugeschnitten ist. Die 9 Lehrpersonen der Tanzschule A&O Tanz haben die Szenen perfekt umgesetzt und in eine glänzende Performance gekleidet.

Viele Jugendliche haben das Gefühl, dass ihre Emotionen „zunnerobschi“ sind. Persönliche Veränderungen, gesellschaftlicher Druck und innere Konflikte können dieses innere Chaos verstärken.

Schon als Kind sammeln wir Erfahrungen, aus denen sich unsere Gefühle entwickeln. In der Pubertät kann dann alles durcheinander geraten.

Gefühle gehören zu jedem Menschen – sie helfen uns, uns selbst und andere besser zu verstehen.

Was bleibt sind wichtige Erkenntnisse und ein Lehrstück, nicht nur für junge Menschen. Freude, Wut, Trauer, Angst, Ekel, Neid, Zweifel: Alles kommt manchmal gleichzeitig und ist oftmals unkontrollierbar. Wir fühlen uns dann „zunnerobschi“.

Regie: Jeannette Salzmann; Drehbuch: Kurt Schnidrig
Herzliche Gratulation an alle 150 Mitwirkenden!